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Statuten

Statuten des Vereins Eltern-Kind-Zentrum Innsbruck

 

1. Name, Sitz und Tätigkeit

Der Verein führt den Namen „Eltern-Kind-Zentrum Innsbruck“ und hat seinen Sitz in Innsbruck. Seine Tätigkeit erstreckt sich auf den Raum Innsbruck und Umgebung.

 

2. Zweck

Der Verein, dessen Tätigkeit jegliches Gewinnstreben ausschließt, bezweckt die Ermöglichung einer psychosomatisch orientierten, die Väter mit einbeziehenden Vorbereitung auf Geburt und Elternschaft sowie die Begleitung von Eltern und Kindern in den ersten Lebensjahren im Sinne der Kinder- und Familienfürsorge sowie der Erziehung.

 

3. Mittel zur Verwirklichung des Vereinszwecks

Der ausschließlich gemeinnützige Vereinszweck soll durch folgende ideelle Mittel erreicht werden:

a)       Die Ermöglichung von Gruppen für werdende Eltern, Eltern mit Kleinkindern und Kleinkindern

b)       Die Ermöglichung zum Abhalten von Kursen für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern

c)       Veranstaltung von Vorträgen und Diskussionen

d)       Herausgabe von Informationsmaterial

e)       Pflege von Verbindungen mit ähnlichen Vereinigungen

f)        Teilnahme an wissenschaftlichen Veranstaltungen im In- und Ausland

g)       Betreiben einer einschlägigen Bibliothek

h)       Lobbyarbeit für werdende Eltern und Eltern mit Kleinkindern

i)         Offener Treffpunkt für Eltern und Begleitpersonen mit Kindern

 

Die erforderlichen materiellen Mittel werden durch Mitgliedsbeiträge, Kursgebühren, Subventionen, Spenden, Erträgnisse aus der Vermögensverwaltung, Sammlungen, Vermächtnisse und sonstige Zuwendungen aufgebracht.

 

4. Arten der Mitgliedschaft

Die Mitglieder des Vereins gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder. Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen. Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit  vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern. Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.

 

5. Erwerb der Mitgliedschaft

Mitglieder des Vereins können alle physischen Personen sowie juristische Personen werden. Die Mitgliedschaft wird durch Einzahlung des Mitgliedsbeitrags für jeweils ein Kalenderjahr erworben. Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet der Vorstand endgültig. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Vorstandes durch die Generalversammlung.

 

6. Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft erlischt durch Tod (bei juristischen Personen durch Verlust der Rechtspersönlichkeit), durch freiwilligen Austritt, durch Zeitablauf oder durch Ausschluss. Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz zweimaliger Mahnung länger als sechs Monate mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

Mitglieder werden durch die Generalversammlung über Antrag des Vorstandes ausgeschlossen, wenn sie die ihnen obliegenden Pflichten versäumen oder wenn die Fortsetzung ihrer Mitgliedschaft das Ansehen des Vereins schädigen könnte.

Ebenso kann die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

7. Rechte und Pflichten der Mitglieder

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu benützen. Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht stehen nur den ordentlichen und den Ehrenmitgliedern zu.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

 

8. Vereinsorgane

Die Organe des Vereins sind:

(1)     Generalversammlung

(2)     Vorstand

(3)     Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer

(4)     Schiedsgericht

(5)     Beirat

 

9. Generalversammlung

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet alljährlich innerhalb von drei Monaten nach Beginn des Kalenderjahres statt. Mindestens zwei Wochen vor dem Termin sind alle Mitglieder schriftlich unter Angabe von Ort und Zeit einzuladen.

Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschluss des Vorstandes oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mindestens einem Zehntel der ordentlichen Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer innerhalb von vier Wochen ab Antragsdatum stattzufinden. Etwaige Anträge zur Tagesordnung müssen spätestens drei Tage vor der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich eingereicht werden.

Alle Mitglieder sind teilnahmeberechtigt; stimmberechtigt sind nur die ordentlichen und die Ehrenmitglieder. Jedes ordentliche und Ehrenmitglied hat eine Stimme.

Den Vorsitz führt die Obfrau, in ihrer Verhinderung ihre Stellvertreterin oder ein anderes Mitglied des Vorstandes.

Die Generalversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig.

Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet eine neuerliche Stichwahl. Statutenänderungen können ebenso wie die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins nur mit Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

 

10. Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

a)       Wahl, Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer, die alljährlich erfolgt

b)       Genehmigung des Jahresberichtes und der Rechnungsabschlusses

c)       Festsetzung der Mitgliedsbeiträge

d)       Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft

e)       Beschlussfassung über Statutenänderungen und freiwillige Auflösung des Vereins

f)        Ausschluss von Mitgliedern

 

11. Vorstand

Der Vorstand besteht aus mindestens drei (Obfrau, Kassierin oder Kassier, Schriftführerin oder Schriftführer) bis höchstens sechs Personen (Obfrau und Obfrau-Stellvertreterin sowie Kassierin oder Kassier und Schriftführerin oder Schriftführer und deren jeweilige Stellvertreterinnen und Stellvertreter). Kompetenz in Genderfragen ist ein wesentliches Qualifikationskriterium für Vorstandsmitglieder. Die Wahl erfolgt bei der Generalversammlung entsprechend den Vorstandsfunktionen in getrennten Wahlgängen hintereinander mit einfacher Stimmenmehrheit auf ein Jahr.

Bei Ausscheiden eines Mitgliedes hat es das Recht, ein anderes Mitglied, das auch die Zustimmung der ordentlichen Mitglieder findet, in den Vorstand zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächsten Generalversammlung einzuholen ist.

Die Generalversammlung kann jederzeit mit Zweidrittelmehrheit den gesamten Vorstand oder einzelne Mitglieder entheben.

Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn die Hälfte der Mitglieder anwesend ist. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der Obfrau. Beschlüsse im Schriftverkehr oder in telefonischer Absprache sind möglich.

Die Vorstandsmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle des Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. Kooptierung einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers wirksam.

 

12. Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand sind folgende Aufgaben vorbehalten:

(a)     Annahme des Jahresvoranschlages sowie des Rechenschaftsberichts und des Rechnungsab-schlusses

(b)     Einberufung der Generalversammlung

(c)     Kontrolle über das Vereinsvermögen

(d)     Vetorecht bei Aufnahme und Kündigung von Vereinsmitgliedern

(e)     Delegation von Aufgaben an die Geschäftsführung, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

 

13. Besondere Obliegenheiten einzelner Vorstandsmitglieder

Die Obfrau ist die höchste Vereinsfunktionärin. Ihr obliegt die Vertretung des Vereins nach außen.

Der Schriftführerin oder dem Schriftführer obliegt in erster Linie die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

Die Kassierin oder der Kassier ist für die ordnungsgemäße Finanzgebarung des Vereins verantwortlich.

Der Vorstand ist von der Geschäftsführung über schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen, die über den gewöhnlichen Schriftverkehr hinausgehen und wesentliche Vereinsangelegenheiten betreffen, zu informieren. Den Verein verpflichtende Urkunden sowie Geldangelegenheiten größerer Tragweite (über € 730,-) benötigen die Zustimmung des Vorstandes, wobei die Obfrau oder die Mitglieder der Geschäftsführung zeichnungsberechtigt sind. Bei Gefahr in Verzug kann die Zustimmung des Vorstandes auch im Nachhinein gegeben werden.

 

14. Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer

Die Generalversammlung wählt zwei Rechnungsprüferinnen oder Rechnungsprüfer auf die Dauer von einem Jahr. Ihnen obliegt die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Über das Ergebnis der Überprüfung haben sie an den Vorstand und die Generalversammlung zu berichten. Eine Wiederwahl ist möglich.

 

15. Schiedsgericht

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet, sofern nicht die ordentlichen Gerichte zuständig sind, das Schiedsgericht.

Das Schiedsgericht setzt sich aus zumindest fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von sieben Tagen dem Vorstand zwei Mitglieder als Schiedsrichterinnen oder Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit eine Vorsitzende oder einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern gültig.

 

16. Beirat

Der Beirat besteht aus mindestens zwei Personen. Die Wahl erfolgt bei der Generalversammlung in getrennten Wahlvorgängen hintereinander mit einfacher Stimmenmehrheit auf ein Jahr. Die Wahl eines Beirates ist nicht zwingend vorgeschrieben, sie erfolgt nur auf Antrag des Vorstandes.

Aufgabe des Beirates ist es, dem Vorstand in beratender Funktion zur Seite zu stehen. Der Beirat ist weder  vertretungsbefugt noch kann er Beschlüsse fassen.

 

17. Familienberatungsstelle

Der Verein ist Träger einer Familienberatungsstelle, die nach dem Bundesgesetz über Förderung der

Familienberatung (Familienberatungsgesetz BGLB Nr. 80/1974) 1986 errichtet wurde.

 

18. Auflösung des Vereins

Die freiwillige Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden.

Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie eine Liquidatorin oder einen Liquidator zu berufen und Beschluss darüber zu fassen, wem diese oder dieser das nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat. Dieses Vereinsvermögen soll nach Abdeckung der Passiva einer gemeinnützigen Organisation im Sinne der §§ 34ff der Bundesabgabenordnung (BAO) zufallen, vorzugsweise einem Rechtsträger, der ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.